24.05.2008 / RELIGIONEN
Frieden mit dem Islam
Davide Brocchi, Köln -
„Wer den muslimischen Extremismus verstehen
will, muss versuchen, die Welt wenigsten einmal
aus der Sicht eines Muslims zu betrachten,“
schreibt Jürgen Todenhöfer, ehemaliger Sprecher
der CDU/CSU für Entwicklungspolitik und
Rüstungskontrolle, in seinem neuen Buch „Warum
tötest du, Zaid?“ Die
wichtigste Voraussetzung jedes Friedens ist die
Fähigkeit, die kulturelle Perspektive zu
wechseln. Leider nimmt diese Fähigkeit mit der
Zunahme der Macht oft ab.
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02.12.2007 / USA
Das
Guantanamo-Prison-Experiment
Das "Stanford-Prison-Experiment" ist in vielen
Gefängnissen der Welt heute Realität und zwar
mit Zustimmung von Regierungen. Ein bekannter
Fall ist Guantanamo. Auf
Wikileaks wurde
eine etwas veraltete Version der
Lagervorschriften der US-Army veröffentlicht.
Eine brisante Passage: Neue Gefangene sollen in
Isolationshaft gehalten werden, damit sie bei
Verhören gefügiger sind. Hier das
komplette Dokument.
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06.08.2007 / LATEINAMERIKA
Kunst in Brasilien
Während die Bereiche Tanz, Musik,
besonders auch Capoeira als Ansätze
brasilianischen Transfers in die globale Kultur
vordringen, kann die Bildende Kunst allenfalls
mit nur wenigen Werken neben anderen ihren Platz
behaupten, die jedoch alle dem ästhetischen
Transfer der westlichen Kultur verbunden sind.
Brigitte Richter-Sandvoß fehlt gegenwärtig noch
das Bekenntnis zu einer eigenständigen
brasilianischen Ästhetik.
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06.08.2007 /
AFRIKA
Kunst in Südafrika
An Afrika-Touristen, die sich mit
Masken, Müllkunst und Holzgiraffen eindecken,
geht die zeitgenössische Kunst Afrikas
vollkommen vorbei. Denn am Kap der Guten
Hoffnung weht ein starker Wind, berichtet
Nina Liz
Petig.
Dort herrscht eine kritische Auseinandersetzung
mit Fragen zu Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht
der Künstler und Kunst-Entrepreneure. Und bei
Auktionen in London, Berlin und Brüssel werden
afrikanische Künstler ganz anderer Art hoch
gehandelt.
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/
US-DEMOKRATEN
Sex, Krieg & Waffen
Marcia Pally, New York
- Warum die großen Hoffnungen auf die Demokraten
in den USA falsch sind...
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30.07.2007 / US-RÜSTUNGSPLÄNE
"Das Wettrüsten wird neu
angeheizt"
E
in
Interview von Bernd Pickert, Berlin -
Und die Exporte schaffen beste
Verdienstmöglichkeiten für die US-Industrie,
meint Rüstungsexperte Otfried Nassauer.
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11.07.2007 /
FERNOST
Kunst in China
Der Traum von Freiheit und
Autonomie der Kunst wird nicht überall
realisiert, so Dr. Ng Hong Chiok und Anne
Engelhardt. In China, wo traditioneller Weise
Kunst als eine der essentiellen Formen
chinesischer Kultur verstanden wurde, die
philosophische Welt- und Ordnungsvorstellungen
widerspiegelt, kam es zu einem nachhaltigen
Kulturbruch. Denn auch hier kam es zur
Ökonomisierung der Kunst und zu einem Markt, an
dem die globalisierten Regeln des Geldes und
Konsums walten.
-------------------------------------------------------------15.05.2007 /
LATEINAMERIKA
Ein neuer Sozialismus
Leo Gabriel, Wien
- Während in
Washington die Falken regieren, wird in
Lateinamerika der Sozialismus wiedergeboren,
fast 20 Jahren nach dem Fall der Berliner Mauer.
Zu der politischen Wende haben nicht nur die
negativen Auswirkungen der neoliberalen
Wirtschaftspolitik, sondern auch die sozialen
Bewegungen.
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12.05.2007 / AFTER THE
PRESIDENTIAL ELECTIONS
France à la Sarkozy
An Interview with
Sacha Kagan, Lüneburg (Germany) - No to the
neolibeiberal European Constitution and yes to a
neoliberal president: Two "opposite" radical
positions in the same country. How will Sarkozy
change France?
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10.05.2007 /
GLOBAL GOVERNANCE
Un-Gerechte Demokratie
Franz-Josef
Radermacher, Ulm -
Demokratie erzeugt nicht
automatisch fairen sozialen Ausgleich und
höchsten Reichtum, das leisten nur soziale
Demokratien. Aber wenigstens verhindern
Demokratien generell zumindest weitgehend das
Verhungern ihrer Menschen. Ein Beispiel: Seit
dem 11.09.2001 sind etwa 12.000 Mal so viele
Menschen verhungert, wie am 11.09. umgekommen
sind. Weil die Lösung ihrer Probleme nicht im
Interesse der Kernmachtstrukturen auf diesem
Globus ist. Hier wird viel geredet (vor allem an
Sonntagen), aber fast nichts getan.
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