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26.05.2008 / FRIEDEN MIT DEM ISLAM Fernsehen jenseits von Differenzen Carola Richter, Erfurt - Ein Ende mit den Schuldzuweisungen! Endlich müssen wir ein Gleichgewicht, eine Abwägung zwischen der Einforderung angemessener Präsentation muslimischen Lebens und kritischer Medienberichterstattung finden. Eine vorurteilsfreie Berichterstattung über den Islam kann es nur geben, wenn Muslime und Medien Hand in Hand arbeiten! --------------------------------------------------------06.12.2007 / FAZ UND WDR Der Medienstreit um Ahmed Jimale
Vor viereinhalb Jahren wurde Ahmed vom Studio Nairobi der ARD gekündigt. Ihm wurde erklärt, man benötige seine Dienste nicht mehr. Mit dieser Kündigung beschäftigte sich am 22. November 2007 ein Artikel von Lutz Mücke in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dem verantwortlichen Sender WDR wird vorgeworfen, seine Sorgfaltspflicht gegenüber Ahmed verletzt zu haben. Im einzelnen geht es dabei um den Zeitpunkt der Entlassung und um die Höhe der Entschädigung. Der WDR fordert eine Gegendarstellung.
------------------------------------------------------- 28.11.2007 / MEDIEN UND KRIEG Krieg dokumentiert: Der Reporter
Christoph Maria Fröhder nennt sich Krisenreporter, nicht Kriegsreporter. Für das deutsche Fernsehen besuchte er die meisten Kriegsschauplätze der vergangenen Jahrzehnte. Er beklagt den immer geringeren Stellenwert, den Hintergrundberichterstattung im heutigen Fernsehprogramm hat.
------------------------------------------------------- 28.11.2007 / MEDIEN UND FRIEDEN Berichterstattung: mehr Friedensbereitschaft!
„Frieden ist langweilig“ oder „Wer will schon über Gutmenschtum berichten“, das und viel mehr müssen sich Journalisten Tag für Tag von Zeitungs- und Fernsehredaktionen um die Ohren schlagen lassen. Einige Reporter und Fotografen ließen das jedoch nicht auf sich sitzen und suchen nach Antworten auf die Frage: Wie macht man eigentlich Frieden?
--------------------------------------------------------- 28.11.2007 / MEDIEN UND KRIEG Krieg und Journalismus als Verwirrspiel
Bin Laden, die Taliban und Hisbollah sind die besseren Desinformartiker als ihre technisch und militärisch weit überlegenen Gegner. Das ist die These von Ulrich Kienzle, einem ehemaligen Fernseh-Nahostkorrespondenten. Propaganda wird zu einer Waffe,mit der die USA und Israel offensichtlich schlechter umgehen können als ihre terroristischen Gegner. Die „Propaganda der Tat“ ersetzt die Tat, die Manipulation der Medien die Information über Fakten.
--------------------------------------------------------- 28.11.2007 / MEDIEN UND FRIEDEN Berichterstattung: Mehr Menschlichkeit!
Oliver Stoltz versteht sich nicht als Kriegsberichterstatter. In seinem Film „Lost Children“ zeigt er die Situation von Kindersoldaten im Norden Ugandas, doch es geht ihm nicht nur um Information. Er will politischen Einfluss nehmen und helfen. Das ist für ihn die Alternative zur aktuellen Kriegsberichterstattung, um eine längerfristige Wirkung zu erzielen. Hans Hübner sprach mit dem jungen Dokumentarfilmer.
--------------------------------------------------------- 27.11.2007 / MEDIEN UND KRIEG Krieg riskiert: Die örtliche Hilfskraft
Ahmed Jimale arbeitete für das deutsche Fernsehen in Somalia. Er war ein ”Stringer”, eine lokale Hilfskraft, einer von jenen, ohne die ausländische Journalisten in Krisengebieten verloren wären, sei es in Somalia, Irak oder Afghanistan. Ihre Existenz verschwindet oft im Schatten der großen Reporter, die allerdings ohne sie kaum einen Bericht zustande bekämen. Auch durch seine Arbeit brachte Ahmed sich und seine Familie in Gefahr, so dass er Somalia verlassen musste und heute in Schweden lebt.
--------------------------------------------------------- 27.11.2007 / ANGOLA 1975
Journalisten im Krieg: Sie wohnen meistens im gleichen Hotel und schaffen sich ihre eigene Hotel-Kunstwelt. Hans Hübner blickt zurück auf den Beginn des angolanischen Bürgerkriegs 1975. Damals standen den Kriegsberichterstattern noch nicht die gleichen technischen Hilfsmittel zur Verfügung wie heute.Die damals schon vorhandenen Beschränkungen ihrer Arbeit werden heute durch den Zwang zur Aktualität intensiviert.
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